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4x Zukunftsschule

4x Zukunftsschule

Unsere Schule entwickelt sich aktuell auf vier Feldern zur Zukunftsschule. Es geht uns um Digitalisierung, Talentförderung, Internationalisierung und Nachhaltigkeit. Auf diese Weise wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler stark machen für die Zukunft.

Welche wesentlichen Schritte wir bereits gegangen sind und welche wir in naher Zukunft gehen werden, findet sich im Folgenden.

Digitalisierung

Der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht ist eine große Herausforderung und eine große Chance. Wir stellen uns dieser Herausforderung und nutzen die Chancen, indem wir behutsam und mit Augenmaß diesen Lernweg einschlagen - stets mit der Haltung, dass das Zentrum unserer Arbeit die menschliche Begegnung von Lernenden und Lehrenden ist. Hier ein kleiner Überblick über unseren aktuellen digitalen Lernprojekte:  

  • Zum digitalen Lernen in unserem Haus gehört der Einsatz von professionellen Erklär-Videos; dafür wird in der modernen Didaktik der Ausdruck "Flipped classroom" verwendet. Die Videos werden zuhause oder im Unterricht eingesetzt und bieten die Chance, in eigenem Tempo und mit beliebig vielen Wiederholungen Dinge erklärt zu bekommen. Sie ersetzen die Lehrkraft nicht, stellen aber eine hilfreiche Ergänzung dar. Derzeit nutzen wir in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, Chemie, Biologie und Geographie diesen modernen Weg. Beispiele für derartige Erklär-Videos, die wir erfolgreich nutzen, gibt es hier. Auf Youtube gibt es zudem über unsere Schule dieses Video, das unsere "ausgeflippte" Arbeit zusammenfasst. 
  • In einigen Klassen und Lerngruppen arbeiten wir weitgehend "papierlos" - auch aus Gründen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit. In diesem Lerngruppen setzen wir das Arbeits- und Kommunikationsportal "SchulCommSy" ein, das den Ansprüchen des Datenschutzes voll entspricht. 
  • Ein weiterer sinnvoller Einsatz digitaler Medien sind die "Webinare", also Online-Seminare, bei denen eine Lehrkraft mit Schülerinnen und Schülern anhand des Programms "Adobe Connect" les-, hör- und ggf. auch sichtbar kommuniziert. Wir nutzen diesen Lernweg derzeit in der 8. Klasse im Rahmen eines Online-Latein-Kurses und v.a. in den 11. Klassen, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, regelmäßig mit Dozenten der Kieler Christian-Albrechts-Universität in verschiedenen Bereichen (z.B. Biologie, Geographie, Medizin, Sportwissenschaften und Informatik) zusammenarbeiten zu können. Da die Lehrveranstaltungen archiviert werden, kann jeder Seminarteilnehmer ganz individuell bei Bedarf noch einmal im wahrsten Sinne des Wortes den Lernstoff "nachschauen".
  • Im neuen Schuljahr werden wir in einem Pilot-Projekt des Bundesbildungsministeriums und des Hasso-Plattner-Instituts eine komplexe Schul-Cloud ausprobieren dürfen. Dadurch wird es in absehbarer Zeit möglich sein, überall in der Schule auf digitale Lernmaterialien und Arbeitsmodule zugreifen zu können. Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag erhalten haben. 

Talentförderung

20% der Schülerinnen und Schüler zählen statistisch zu den Leistungsstarken oder potentiell besonders Leistungsfähigen. Diese Schnelllerner werden bei uns – wie alle anderen – intensiv gefördert.

Unsere Förderung für diese Gruppe besteht aus zwei Säulen:

Wegen dieses Konzepts sind wir seit diesem Herbst als einzige weiterführende Schule in Neumünster aus allen landesweiten Bewerbern zu einer vom Bund und vom Land unterstützten Talentschule ernannt worden. Wir sind damit eine von 10 Talentschulen in Schleswig-Holstein. Ein großer Erfolg! Wissenschaftler begleiten und unterstützen nun unsere Arbeit mit leistungsstarken und potentiell besonders leistungsfähigen Kindern und Jugendlichen für 10 Jahre. Diese Arbeit wird allen Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Die Schulkonferenz hat am 21.11. diesem Weg zugestimmt und damit unsere starke Schule weiter gestärkt. Weitere Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden sich hier.

Internationalisierung

Die Klaus-Groth-Schule ist immer schon international ausgerichtet. Das zeigen unsere etablierten Sprach- und Austauch-Projekte. Neu im Programm sind diese drei Projekte:

  • Wir am europäischen Projekt Erasmus+ teil, für das wir uns gemeinsam mit europäischen Partnerschulen aus Estland, Frankreich, Dänemark und Belgien erfolgreich beworben haben. Wir sind stolz darauf, ausgewählt worden zu sein. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein angesehenes Bildungsprogramm der EU, das in Deutschland vom "Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz" umgesetzt wird. Zusammen mit unseren europäischen Partnerschulen führen wir ein dreijähriges Austauschprogramm für Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen durch, bei dem auch konkret zum Thema „Digital Literacy and Cultural Heritage“ gearbeitet wird. Die Kommunikationssprache ist natürlich Englisch. In diesem Rahmen werden sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit ihren Peers aus den anderen Ländern zu gemeinsamen internationalen Workshops treffen. Ziel dieser Zusammenkünfte ist es, ein tieferes Verständnis für die Kultur und das Besondere der jeweiligen Partnerländer zu bekommen. Die Workshops und Reisen werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einem großen Teil eigenständig organisiert. Dabei werden auch bekannte und neue digitale Techniken Anwendung finden. Die Ergebnisse werden schließlich der gesamten Schulöffentlichkeit präsentiert und zur Verfügung gestellt. Koordinator in unserem Haus ist Herr Wieprecht.
  • Ausgehend von einem Israel-Projekt des Bildungsministeriums, an dem wir teilgenommen haben, planen wir derzeit einen Austausch mit einer Schule in der Nähe von Tel Aviv. Der erste Austausch soll im Schuljahr 2019/20 stattfinden. Ansprechpartnerinnen sind Frau Meyer und Frau Hilscher.
  • In diesem Schuljahr startet der Austausch mit einer italienischen Schule am Golf von Neapel. Vorbereitet durch den Italienisch-Unterricht, können 20 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen diese Reise nach "Bella Italia" durchführen. Ansprechpartnerin ist Frau Liebl.

Nachhaltigkeit

Mit Nachhaltigkeit ist die Idee gemeint, ökologisch verantwortungsvoll unsere Ressourcen zu nutzen, so dass unser Klima und unsere Erde geschont wird. Dieser Aspekt, der gesellschaftlich von hoher Relevanz ist, ist in den letzten zehn Jahren schrittweise in der Bildungsdiskussion immer weiter zurückgetreten. Das wollen wir für uns als Schule ändern.

  • Der Akzent der Nachhaltigkeit soll nicht nur im Geographie- und Biologie-Unterricht, sondern in möglichst allen Fächern Gegenstand des Unterrichts sein.
  • Ziel soll es sein, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Lerngeschehen zu kombinieren, indem wir z.B. Schritt für Schritt versuchen, die Mengen an Kopien zu reduzieren und dafür intelligente digitale Lösungen wie Clouds zu nutzen. 
  • Energiesparen, Müllvermeidung und Sammlung von recyclebaren Rohstoffen im Schulalltag müssen weiter vorangetrieben werden.
  • Projekte und Wettbewerbe, die vorhandene Kreativität und das erkennbare Verantwortungsbewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler aufgreifen, werden weiter in den Mittelpunkt rücken. Ein Beispiel dafür ist das "Jugend-forscht"-Projekt von Mareike aus der 9. Klasse (s. Foto), die die Jury des Landeswettbewerbs "Jugend forscht" in Kiel mit ihren neuen Erkenntnissen zur Luftverschmutzung inner- sowie außerhalb geschlossener Räume begeisterte; diese hat sie mit einer hochgelobten fotografischen und mikroskopischen Auswertungsmethode erlangt.