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28.03.
2018

Handyfasten – geht das?

Ja! Lisa und Elie können nämlich Folgendes berichten:

"Beweis dafür ist die 7b, denn wir haben vom 19.-23.3. auf unsere Handys verzichtet und überlebt!

Obwohl das Projekt freiwillig war, nahm fast die gesamte Klasse daran teil. Also wurden unsere Handys am Montag in Herrn Jespers Tresor gelegt. Das Fazit am Dienstagmorgen: Keine Entzugserscheinungen und alle waren guter Laune. Trotzdem fühlten sich einige hilflos, gestresst oder gelangweilt, manche sogar sozial isoliert und depressiv. Am Mittwoch startete eine ausgeschlafene Klasse in die Halbzeit. Inzwischen waren auch die letzten Zweifler überzeugt und genossen die freie Zeit ohne Social-Media-Stress. Am Tag Vier wurde dann endgültig das Gegenargument, dass vor Hilflosigkeit in Notfällen warnte, entkräftet. Denn es fand sich immer eine Möglichkeit, zuhause anzurufen. Wie sich aus den Tagebüchern, die wir geschrieben haben, entnehmen lässt, fingen viele an, Bücher zu lesen und sich mit Geschwistern oder Haustieren zu beschäftigen. Aus durchschnittlich 1-3 Stunden am Tag, die wir auf Youtube, Instagram und Co verbrachten, wurden 0 Stunden. Freitagmorgen stieg die Nervosität sichtlich im Hinblick auf die nahende Wiedervereinigung in der letzten Schulstunde. Am Nachmittag wurde auch der halbvergessene Klassenchat mit den ersten Ausrufen der Erleichterung wiederbelebt.

Jetzt freuen wir uns auf die Belohnung: einen Besuch in einem Kletterpark und anschließendes Baden in der Ostsee!

Wir danken unserer Lehrerin Frau Bartels, die uns seelisch unterstützt und die aufgewühlten Gemüter der Handy-Junkies in ihrer Klasse besänftigt hat."