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Aus den Stufen

Orientierungsstufe

Leiterin der Orientierungsstufe

Silke Lobin

orientierungsstufe@kgs.neumuenster.de


Allgemeine Informationen zur Orientierungsstufe

Der Übergang von der Grundschule in die Orientierungsstufe (5.-6. Klasse) ist für die Kinder ein großer Schritt: Die Aussicht auf neue Klassenkameraden, neue Lehrkräfte, ein viel größeres Schulgebäude als gewohnt, unbekannte Fächer, neue Anforderungen und die Erwartungen der Eltern sorgen für Vorfreude, aber vielleicht auch für Besorgnis.

Deshalb möchten wir diesen Übergang für die Kinder so gestalten, dass sie sich schnell einfinden und sich bald als Teil unserer Schule fühlen. So wissen wir etwa durch regelmäßige Kontakte mit den Grundschulen, wie Kinder in diesem Alter arbeiten und wo wir anknüpfen können; durch Kennenlernaktivitäten, eine spezielle Stunde für soziales Lernen und die Unterstützung durch Patenschaften älterer Schülerinnen und Schüler bemühen wir uns, die Entstehung einer guten Klassengemeinschaft zu fördern. Im Fachunterricht schauen wir zunächst einmal, was die Kinder schon können, und bestärken sie in dem, was sie bereits mitbringen - so wollen wir Frustrationserlebnisse vermeiden und die kindliche Lernfreude erhalten.

Gerade in der Orientierungsstufe ist uns der enge Kontakt zum Elternhaus wichtig; im Rahmen unseres vielseitigen Förderkonzeptes gehen wir bei Schwierigkeiten gemeinsam auf Schwächen der Kinder ein. In Einzelfällen kann es dabei zum Hinterfragen der Schulartwahl kommen; leitend ist für uns dabei immer der Ansatz: Was ist das Beste für das Kind? Und gemeinsam mit allen Beteiligten finden wir dann den richtigen Weg. Aber auch besondere Begabungen in bestimmten Bereichen versuchen wir durch unser Programm „Talente fördern“ zu entdecken und zu entwickeln. Die Begleitung durch engagierte ältere Schülerinnen und Schüler ist für die jüngeren dabei besonders motivierend.

Verlässliche Betreuung ist für viele Eltern ein wichtiger Aspekt. Ab dem Schuljahr 2015/16 wird unser schon bestehendes Angebot der Hausaufgabenaufsicht erweitert. Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit Lehramtsstudenten eine verlässliche Betreuung von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr anbieten können, die Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung, aber auch Spiel und Sport umfasst. Weitere Informationen findet man hier.

Besonderes Augenmerk legen wir auf die Kinder mit LRS. Sofern noch keine Anerkennung vorliegt, können sie von uns getestet werden, so dass wir dann Förder- und Ausgleichsmaßnahmen ergreifen können.

Viele Eltern fragen sich nun sicher: Welche Voraussetzungen sind für mein Kind wichtig, wenn es die Orientierungsstufe am Gymnasium besuchen soll? Einige Gedanken dienen möglicherweise zur Klärung: Erledigt mein Kind in der Grundschule die Hausaufgaben weitgehend ohne elterliche Hilfe? Hat es neben der Schule noch genügend Zeit und Energie zum Spielen oder für andere Aktivitäten (z. B. Sport oder Musik? Zeigt es durchaus eine Aufgeschlossenheit dem Lernen gegenüber, eventuell sogar Lesefreude, eine gewisse Neugierde, ein Interesse an der Welt?

Zu diesen und allen anderen Fragen beraten wir Sie gern.

Mittelstufe

Leiterin der Mittelstufe

Monika Kläschen

mittelstufe@kgs.neumuenster.de


Allgemeine Informationen zur Mittelstufe

Der Übergang von der Orientierungsstufe in die Mittelstufe (Jahrgänge 7 - 9) ist für die Schülerinnen und Schüler fließend, da die bestehenden Klassengemeinschaften unter gleicher Klassenleitung in der 7. Jahrgangsstufe weiter geführt werden. Außerdem arbeiten Orientierungsstufenleitung und Mittelstufenleitung eng zusammen, sodass die sorgfältige Betreuung der Schüler beim Übergang von der Orientierungsstufe in die Sekundarstufe I durchgängig gewährleistet ist.

Dabei ist uns die enge Kooperation mit dem Elternhaus wichtig. Insbesondere gilt es die Identitätsentwicklung der heranwachsenden Jugendlichen zu unterstützen und ihre psychosozialen Kompetenzen zu stärken. In diesem Zusammenhang steht auch das Präventionskonzept der KGS.

Neue Unterrichtsinhalte

Sprachbegabte Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit in der 7. Jahrgangsstufe mit dem bilingualen Unterricht im Fach Erdkunde zu beginnen. Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs wählen zwischen dem Fach Angewandte Naturwissenschaften/Technik (ANT) oder der 3. Fremdsprache Spanisch bzw. Italienisch. Außerdem besteht ab der 8. Klasse das zusätzliche Angebot des bilingualen Unterrichts im Fach Biologie. Das große Fächerangebot macht eine Neuzusammensetzung der Klassen in der 8. Jahrgangsstufe notwendig. Dies geschieht nicht nur unter Berücksichtigung der Fächerwahl, sondern auch mit Blick auf bestehende Freundschaften. Der Wechsel in der Klassenleitung wird begleitet von einer engen kollegialen Zusammenarbeit und außerdem durch eine schriftliche Informationsweitergabe nachhaltig gestützt.

Prävention

Insbesondere gilt es die Identitätsentwicklung der heranwachsenden Jugendlichen zu unterstützen und ihre psychosozialen Kompetenzen zu stärken. In diesem Zusammenhang steht auch das Präventionskonzept der Klaus-Groth-Schule.

Berufsorientierung

Zur beruflichen Orientierung bietet die Klaus-Groth-Schule in der Mittelstufe ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Begegnungsmöglichkeiten mit der Arbeitswelt. Über ein Betriebspraktikum, Betriebserkundungen, den Besuch des Berufsinformationszentrums und verschiedene Formen des Bewerbungstrainings sollen Schülerinnen und Schüler der Klaus-Groth-Schule möglichst umfassende Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten. Eingebettet werden diese Maßnahmen insbesondere in entsprechende Unterrichtsinhalte des Faches WiPo ab Jahrgangsstufe 8. In diesem Zusammenhang ist auch der von der Schule unterstützte Girls' and Boys’ Day zu sehen. Hier finden Sie weitere Informationen zum Girls' Day und zum Boys' Day.

Förderung

Die in der Orientierungsstufe beschriebenen Fördermaßnahmen werden altersgemäß weitergeführt, wobei in den pädagogischen Konferenzen im Herbst jeder einzelne Schüler in seinem Lernverhalten betrachtet wird. Notwendige Fördermaßnahmen bei Lernschwierigkeiten werden sowohl in den Intensivierungsstunden als auch in Form von Lernplänen von den einzelnen Fachkollegen begleitet. Auch im Frühjahr werden noch einmal Zwischennoten vergeben und mit den Schülern besprochen, um mögliche Defizite schnell beheben zu können. Ab Klassenstufe 9 werden zwischen Schülern und Lehrkräften schriftliche Zielvereinbarungen über den angestrebten Lern- und Leistungsfortschritt getroffen. Diese werden in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Für besonders begabte Schüler bietet die Klaus-Groth-Schule ein großes Förderangebot, das nicht nur die Beteiligung an Wettbewerben beinhaltet, sondern auch zahlreiche Arbeitsgemeinschaften im Offenen Ganztagsbereich. Außerdem können wir als zertifiziertes MINT-Excellenz-Center für unsere Schüler Fortbildungsangebote aus dem MINT-Netzwerk anbieten.

Soziale Verantwortung

In der 9. Jahrgangsstufe gibt es drei besondere Angebote für Schülerinnen und Schüler, die ihre Selbst- und Sozialkompetenzen erweitern möchten: Jährlich werden in einer externen Fortbildung Konfliktlotsen ausgebildet, die als Streitschlichter im Schulalltag insbesondere bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern eine wichtige Funktion ausüben. Außerdem ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern eine Ausbildung zum Drogen- und Suchtberater sowie in Kooperation mit dem DRK-Neumünster eine Ausbildung zum Schulsanitäter.

Oberstufe

Leiter der Oberstufe

Sören Krause

oberstufe@kgs.neumuenster.de

Liebe Eltern, falls Sie hier zu weiteren Themen aus der Oberstufe informiert werden wollen, schreiben Sie mir doch bitte eine kurze E-Mail. Dann werde ich sehen, was mir möglich ist. Vielen Dank.

Sören Krause


Allgemeine Informationen zur Oberstufe

Abiturjahrgang 2015

Mit der Oberstufe beginnt der letzte Schulabschnitt der Schülerinnen und Schüler. Sie umfasst eine einjährige Einführungsphase (10. Klasse) sowie eine zweijährige Qualifikationsphase (11. + 12. Klasse).

Einführungsphase (E)

Mit der Versetzung in die 10. Klasse wird die Oberstufe und gleichzeitig der "Erste allgemeinbildende Schulabschluss" erreicht. Das erste Jahr dient dabei als Einführungsjahr und wird kurz als E-Jahrgang bezeichnet.

Jede Schülerin bzw. jeder Schüler wählt mit dem Eintritt in diesen Jahrgang ein Profil sowie ein Profilfach. Zur Profilauswahl stehen an der KGS das sprachliche, das ästhetische, das gesellschaftswissenschaftliche, das naturwissenschaftliche sowie das sportliche Profil. Die entsprechenden Profilfächer sind Englisch (oder auch eine andere Fremdsprache), Kunst, Geographie, Geschichte, Wirtschaft / Politik, Biologie, Chemie, Physik und Sport. Dabei richtet sich das Angebot bestmöglich nach dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zwischen bestimmten Kursen zu wählen: Im ästhetischen Bereich sind das Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel, im sprachlichen Bereich Französisch, Latein oder Spanisch und im gesellschaftlichen Bereich zwischen Philosophie oder Religion.

Während dieses Schuljahrs absolvieren alle Schülerinnen und Schüler das einwöchige Wirtschaftspraktikum und erwerben mit der Versetzung in die 11. Klasse bzw. die Qualifikationsphase den Mittleren Bildungsabschluss.

Qualifikationsphase (Q1)

Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase beginnt die Einbringung der Noten für das Abitur. Dabei gibt es Fächer, die eingebracht werden müssen, und Fächer, die eingebracht werden können. Die Pflichtbelegungen können Sie diesem Dokument entnehmen.

In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen des Unterrichts an unserem Campus-Projekt zu beteiligen. Dazu laden sie verschiedene Professoren der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu einer Podiumsdiskussion an die Klaus-Groth-Schule ein, welche von der jeweiligen Arbeitsgruppe geplant, thematisch vorbereitet und durchgeführt wird. Außerdem nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem Fernstudium teil. Hierzu holen wir verschiedene Vorlesungen multimedial an die Schule, sodass es sich anfühlt, als wäre man live dabei. Abschließend wird ein Kolloquium zu dem jeweiligen Thema gehalten.

Am Ende des Q1-Jahrgangs erwerben die Schülerinnen und Schüler in der Regel die Fachhochschulreife (schulischer Teil). Die allgemeine Fachhochschulreife wird von der Schule ausgestellt, wenn eine Bescheinigung vorliegt, dass ein einjähriges Praktikum (auf dem Level einer Berufsausbildung) absolviert, ein freiwilliges soziales Jahr (oder ähnliches) durchgeführt oder auch das erste Ausbildungsjahr abgeschlossen worden ist.

Qualifikationsphase (Q2)

Auch in dieser Jahrgangsstufe werden weiter Noten für das Abitur eingebracht, welche in Form der Abiturprüfungen ihren Höhe- und gleichzeitig auch Endpunkt findet.

In den ersten Wochen des letzten Schuljahres müssen verbindlich die schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen gewählt werden. Die Abiturprüfung besteht aus drei schriftlichen und ein bis zwei weiteren Prüfungen. Die schriftlichen Prüfungen finden dezentral im jeweiligen Profilfach und zentral in zwei der drei Kernfächer statt. Zu den Kernfächern zählen Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache (meist Englisch). Die weiteren Prüfungen sind mündlich, als Präsentation oder besondere Lernleistung einzubringen. Hierbei ist zu beachten, dass alle Aufgabenfelder (sprachlich-literarisch-künstlerisch, gesellschaftswissenschaftlich sowie mathematisch-naturwissenschaftlich) abgedeckt werden.

Nach diesem letzten Akt entlassen wir unsere frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten in einer feierlichen Zeremonie und wünschen Ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg. Freuen würden wir uns über eine weitere Zusammenarbeit beim Ex-Back-Modell. Hier berichten ehemalige Klaus-Grothler von ihrem Leben und der Ausbildung nach der Schule und können ihre Erfahrungen und wertvolle Tipps an die jungen nachstrebenden Generationen weitergeben.

Auslandsaufenthalt

Ist ein halb- oder einjähriger Auslandsaufenthalt während der Schulzeit vereinbar mit dem Besuch der Schule und dem Erreichen des Abiturs?

Das ist möglich. Wir empfehlen, einen solchen Weg in der 10. Klasse (E-Jahrgang) einzuschlagen, da das Einführungsjahr noch nicht einbringungspflichtig für das Abitur ist. Ein solcher Austausch wird meistens selbstständig über eine Schüleraustausch-Agentur geplant. Die Schule kann diese Arbeit leider nicht leisten, aber bei den jeweiligen Sprachen-Lehrkräften kann man sicherlich den einen oder anderen Tipp erhalten. Frau Meyer als unsere Schulkoordinatorin hat im Austauschbereich bereits vielschichtige Erfahrungen in den letzten Jahren gesammelt.

Formal ist frühzeitig ein Beurlaubungsantrag an die Schulleitung zu stellen, dem nach Möglichkeit eine vorläufige Aufenthalts-Bestätigung vorliegt. Die Schulleitung wird sich anschließend schriftlich zurückmelden. Vorher sollte unbedingt ein Beratungsgespräch mit unserem Oberstufenleiter Herrn Krause durchgeführt werden. Er wird auf der Grundlage der Oberstufenverordnung alle Möglichkeiten aufzeigen, die zur Verfügung stehen, und auf eventuelle Problematiken hinweisen; an dieser Stelle in aller Kürze: Was sagt die Oberstufenverordnung zu dem Thema?

  1. Nach der Rückkehr aus einem Auslandsaufenthalt wird die Schullaufbahn in der Jahrgangsstufe fortgesetzt, in der der Aufenthalt begonnen wurde. (Bei sehr leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern kann von dieser Regel auch abgewichen werden. Darüber entscheidet der Schulleiter.)
  2. Wird der Aufenthalt erst in der 11. Klasse (Q1-Jahrgang) durchgeführt, werden auf Antrag normalerweise Noten aus der 10. Klasse (E-Jahrgang) in die Abitur-Wertung eingebracht.
  3. Ein mindestens halbjähriger Auslandsaufenthalt zählt nicht zur zulässigen Verweildauer (max. vier Jahre) in der Oberstufe.
  4. Im Ausland erwirtschaftete Noten können nicht in der Abitur-Wertung berücksichtigt werden.

Falls der Schritt eines halbjährigen oder einjährigen Auslandsaufenthalts zu extrem erscheint, könnte man sich über unsere „kleinen“ Austauschprogramme informieren.

Bescheinigungspflicht

Mit dieser schulischen Maßnahme wollen wir den Schülerinnen und Schülern, die des Öfteren dem Unterricht unentschuldigt fernbleiben, helfen, ihr Ziel – das Bestehen des Abiturs – zu erreichen. Bei einer Bescheinigungspflicht ist die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung im Falle von krankhaftem Fehlen verpflichtend. Ansonsten gilt das Fehlen als unentschuldigt.

Grundsätzlich gilt eine Bescheinigungspflicht für alle Schülerinnen und Schüler, die volljährig sind und für alle Schülerinnen und Schüler, die aus krankheitsbedingten Gründen bei einer Klausur oder Klausurersatzleistung fehlen.

Ansonsten gilt: Bevor eine Bescheinigungspflicht ausgesprochen wird, kommt es zu einer Verständigung der Eltern bzw. der volljährigen Schülerin oder des volljährigen Schülers. Ist nach dieser Mitteilung keine deutliche Verhaltensänderung, was die unentschuldigten Fehlzeiten betrifft, erkennbar, so wird eine Bescheinigungspflicht „verordnet“.

Nun werden die unentschuldigten Fehlzeiten der bescheinigungspflichtigen Schülerin oder des bescheinigungspflichtigen Schülers umgehend an den Oberstufenleiter Herrn Krause weitergegeben. Dieser wird dann ggf. die betreffende Schülerin oder den betreffenden Schüler schriftlich abmahnen; hat dies keinen Erfolg, kommt es zu einem Gespräch mit dem Schulleiter oder sogar ggf. zur Entlassung aus der Oberstufe. Sollte dieser letzte Fall eintreten, wäre das Erreichen des Abiturs an einem Gymnasium oder einer Gemeinschaftsschule des Landes Schleswig-Holsteins nicht mehr möglich.

Entschuldigungsregelung

Jede Schülerin und jeder Schüler führt während der gesamten Oberstufenzeit ein Entschuldigungsheft, welches immer mitzuführen und nach Aufforderung vorzuzeigen ist. Dieses Heft dient als Nachweis für entschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht. Die Entschuldigung wird von den Eltern oder der volljährigen Schülerin bzw. dem volljährigen Schüler geschrieben. Empfehlenswert wäre, unter dieses Schreiben eine Liste mit denjenigen Fächern zu erstellen, die versäumt worden sind; dann ist es leichter, bei der Vorlage des Heftes die Übersicht zu behalten.

Kommt es zu einem vorhersehbaren Ausfall, so ist dieses bereits im Vorwege den jeweiligen Lehrkräften mitzuteilen.

Bei unvorhersehbaren Ausfällen ist den entsprechenden Lehrkräften in der jeweils nächsten Unterrichtsstunde unaufgefordert das Entschuldigungsheft vorzulegen. Wird das Heft später vorgelegt, gilt das Fehlen als unentschuldigt. Diese Unterrichtstunde wird mit ungenügend (0 Punkten) bewertet. Gehäuftes unentschuldigtes Fehlen kann zu einer Bescheinigungspflicht führen. Wenn durch Krankheit eine Klausur oder eine Klausurersatzleistung versäumt wurde, muss immer eine ärztliche Bescheinigung dem Entschuldigungsschreiben beigelegt werden. Ansonsten muss auch in diesem Fall die Bewertung ungenügend (0 Punkte) vorgenommen werden.

Es sind bis auf Ausflüge oder Veranstaltungen, bei denen die gesamte Klasse unterwegs ist, alle Fehlzeiten zu entschuldigen. Im Nicht-Krankheitsfall sind die Fehlzeiten normalerweise bereits im Vorwege zu entschuldigen.

Klausurenplan und Richtlinien für Klausuren - Schuljahr 2016/17

Hier lassen sich sowohl die Übersichtspläne für die Klausuren der Oberstufe als auch einige Hinweise zu den Klausuren finden. In den Übersichtsplänen ist jeweils ein Kreuz in der Woche gesetzt, in der die Klausur angesetzt ist. Evtl. betrifft das Kreuz nicht die gesamte Klasse (z.B. durch Profilkombinationen innerhalb einer Lerngruppe oder bei Kurswahlmöglichkeit). Besondere Umstände erfordern manchmal auch kurzfristige Änderungen des Plans, die dann aber von der jeweiligen Klassenlehrkraft mit der Klasse abgesprochen werden.

  • Grundsätzlich wird die Klausur in der im Stundenplan vorgegebenen Doppelstunde geschrieben. Hat das Fach keine Doppelstunde oder liegt die Doppelstunde zu einem ungünstigen Zeitpunkt, werden individuelle Lösungen gefunden.
  • Eine Klausurenanzahl von drei pro Woche wird nicht überschritten. In diesem Fall liegen die Klausuren möglichst nicht alle an aufeinanderfolgenden Tagen.
  • Nachschreibtermine liegen gewöhnlich am Monatsende oder die Fachlehrkräfte sprechen mit den jeweiligen Schülerinnen oder Schüler andere Termine ab.
  • Grundsätzlich muss jede versäumte Klausur nachgeschrieben werden.
  • Im Krankheitsfall muss bei Versäumnis einer Klausur eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden. Ansonsten wird diese nicht erbrachte Leistung mit ungenügend bewertet.
  • Schülerinnen und Schüler des E- oder Q1-Jahrgangs erbringen 28 Leistungsnachweise, die des Q2-Jahrgangs 18 Leistungsnachweise (zuzüglich der abschließenden Abiturklausuren). Von diesen Zahlen wird abgewichen, wenn die Schülerin oder der Schüler zusätzliche Kurse belegt (z.B. eine weitere Fremdsprache, Sport-Theorie o.ä.). Diejenigen müssen dann auch die zusätzlich geforderten Leistungsnachweise erbringen.
  • Ein Leistungsnachweis muss nicht immer in Form einer Klausur erfolgen. Über Einzelheiten informiert die jeweilige Lehrkraft die Klasse rechtzeitig.
  • Eine mangelhafte Form oder ein erhöhtes Auftreten an Fehlern kann in Klausuren zu Abzügen führen bzw. führt zu Abzügen. In E erfolgt ein Hinweis, in Q1 ein geringer Abzug und in Q2 erfolgt die Korrektur unter Abitur-Bestimmungen.

Mögliche Schulabschlüsse

Mit der Versetzung in den E-Jahrgang erwirbt die Schülerin bzw. der Schüler den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss.

Mit der Versetzung in den Q1-Jahrgang wird der Mittlere Bildungsabschluss erreicht.

Am Ende des Q1-Jahrgangs erreichen die Schülerinnen und Schüler in der Regel die Fachhochschulreife (schulischer Teil), wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt worden sind. Die volle Fachhochschulreife wird erreicht, wenn auch der berufliche Teil erfüllt worden ist. Dieser Teil kann nachgewiesen werden durch eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht, ein einjähriges gelenktes Praktikum, eine mindestens einjährige kontinuierliche Teilnahme an einer Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder ein freiwillig abgeleistetes soziales oder ökologisches Jahr, den Wehr- oder Zivildienst sowie den Bundesfreiwilligendienst. (Abgeleistete Dienste unter einem Jahr können auf die Praktikumszeit angerechnet werden und es wird grundsätzlich von einer Vollbeschäftigung ausgegangen.) Das Zeugnis der Fachhochschulreife wird von der Schule unter Vorlage der Unterlagen ausgestellt.

Die Allgemeine Hochschulreife (das Abitur) wird schließlich mit Beendigung des Q2-Jahrgangs erreicht, wenn die Voraussetzungen dieses Abschlusses erfüllt worden sind.

Ein Schulabschluss wird als Abgangszeugnis ausgestellt, wenn die schulische Laufbahn beendet wird, allerdings nicht bei einem Wechsel auf ein anderes Gymnasium oder eine Gemeinschaftsschule. Die aufnehmende Schule hat dann die Verantwortung für das Abgangszeugnis.

Studienfahrt in Q1

Eines der Highlights in der Oberstufe ist für viele Schülerinnen und Schüler die Studienfahrt in der 11. Klasse (Q1). Normalerweise erfolgt diese Fahrt im Zeitraum zwischen den Sommer- und Herbstferien für etwa eine Woche. Die Organisation übernimmt meist die Klassen- oder die Profillehrkraft. Als Ziele kommen auch Orte im Ausland in Frage. In den letzten Jahren waren das z.B. Prag, Südtirol, Barcelona, Florenz, Gardasee, Amsterdam u.a. Dabei reichen die Programmpunkte von sportlichen bis zu kulturellen Unternehmungen.

Die Kosten belaufen sich laut des Beschlusses der Schulkonferenz auf maximal 400 €. Falls es Probleme bei der Finanzierung einer solchen Fahrt gibt, steht unser stellvertretender Schulleiter Herr Streicher mit Rat und Tat zur Seite. Er händigt Antragsformulare von Stiftungen aus, die dann einen Teil der Kosten übernehmen können, sodass jeder Schülerin und jedem Schüler die Teilnahme an dieser Fahrt ermöglicht wird.

Versetzungen / Rücktritt in der Oberstufe

Sowohl in den E-Jahrgang (10. Klasse) als auch in den Q1-Jahrgang (11. Klasse) der Oberstufe wird versetzt, wer nicht mehr als eine mangelhafte und keine ungenügende Leistung in den Fächern hat. In allen anderen Fällen kann die Klassenkonferenz den Aufstieg beschließen, wenn die Schülerin oder der Schüler eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsten Klassenstufe erwarten lässt.

Nach Erreichen der Qualifikationsphase (Q1) erfolgt in jedem Halbjahr ein Aufstieg, sofern erwartet werden kann, dass die Schülerin oder der Schüler die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Abiturprüfung innerhalb der zulässigen Verweildauer erfüllen kann.

Eine Schülerin oder Schüler kann auf eigenen Antrag (bei Volljährigkeit) oder auf Antrag der Eltern am Ende der Einführungsphase oder nach dem ersten bis dritten Schulhalbjahr der Qualifikationsphase freiwillig um ein Jahr zurücktreten, sofern dadurch die zulässige Verweildauer (4 Jahre) nicht überschritten wird. Im Falle der Wiederholung gelten die Noten des Wiederholungsjahres. Eine Jahrgangsstufe kann nur einmal wiederholt werden.

Volljährigkeit

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem eine Schülerin oder ein Schüler das 18. Lebensjahr und damit die Volljährigkeit erreicht. Von da an ändert sich schulisch nicht viel, aber auf ein paar Punkte soll hier hingewiesen werden:

  • Die Entschuldigungen, Beurlaubungen sowie alle anderen Formulare können von der oder dem Volljährigen eigenständig unterschrieben werden.
  • Für das Fehlen bei Klausuren oder anderen Klausurersatzleistungen gilt nun folgende Regelung: Es ist zwingend die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung notwendig, die umgehend in der nächsten Stunde vorgelegt werden muss. Ansonsten wird die versäumte Leistung mit ungenügend (0 Punkten) gewertet.
  • Sie oder er erlangt mit der Volljährigkeit das Recht, im Einzelfall oder generell der Schule zu untersagen, dass die Erziehungsberechtigen weiterhin über den Leistungsstand in der Schule oder auch in anderen Dingen informiert werden (§31 SchulG). Wir raten der Schülerin bzw. dem Schüler bei einer diesbezüglichen Entscheidung dringend dazu, vorher ein Beratungsgespräch mit dem Oberstufenleiter Herrn Krause zu führen, in dem er über mögliche Konsequenzen informiert.
    Falls die jeweilige Schülerin oder der jeweilige Schüler nicht mehr möchte, dass die Erziehungsberechtigten informiert werden, ist ein formloses Schreiben an die Schulleitung der bzw. des Volljährigen nötig, in dem beschrieben wird, welche Informationen noch an die Erziehungsberechtigten gegeben werden dürfen und welche nicht (evtl. sogar keine mehr). Anschließend werden die Erziehungsberechtigten von der Oberstufenleitung informiert, dass sie auf Wunsch ihres Kindes ab jetzt nur noch eingeschränkte oder keine Informationen mehr von der Schule erhalten.
    Ein solch gestellter Antrag kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.

Wechselmöglichkeit (Profil oder Kurs)

Da jeder Wechsel eine gewisse Unruhe in eine Lerngruppe bringt und auch das Stundenplan-Team eine Planungssicherheit benötigt, sind Wechsel bei den Lernfächern nicht jederzeit möglich.

Der Wechsel des Profils oder des Profilfachs ist grundsätzlich ausschließlich zum Beginn des zweiten Halbjahres der Einführungsphase (E.2) möglich (§4 Abs. (6) OAPVO), ansonsten nicht. Durch einen Profilwechsel kann es auch zwingend zu Kurswechseln kommen. Ein Anspruch auf ein Profil oder einen Kurs gibt es nicht. Ein eventueller Wechselantrag sollte bis Mitte Januar bei der Oberstufenleitung eingegangen sein.

Der Wechsel eines einzelnen Kurses ist grundsätzlich nur zum neuen Schuljahr also zu Beginn von Q1 oder Q2 möglich. Mit solch einem Wechsel nimmt sich die Schülerin oder der Schüler allerdings die Möglichkeit, dieses Fach für eine Abitur-Prüfung zu wählen. Ein eventueller Wechselantrag sollte bis zwei Wochen vor den Sommerferien bei der Oberstufenleitung eingegangen sein.

Die Wechselanträge sind formlos an die Schulleitung zu stellen. Das Schreiben wird von der Oberstufenleitung (Herr Krause) bearbeitet. Die Entscheidung über einen Wechsel liegt abschließend beim Schulleiter Herrn Jesper. Sowohl eine Bewilligung als auch eine Ablehnung werden schriftlich an die Schülerin oder den Schüler im Normalfall mit dem Erhalt des Zeugnisses ausgegeben.

Wirtschaftspraktikum in E

Das Wirtschaftspraktikum findet immer im zweiten Halbjahr der 10 Klasse (E.2) statt und umfasst einen Zeitraum von einer Woche. Der Termin hängt sehr rechtzeitig (mehr als ein Jahr vorher) am Oberstufen-Informationsbrett oder auch am Berufs-Informationsbrett am Treppenaufgang im Hauptgebäude in der Schule aus. Da bestimmte Praktikumsplätze immer sehr begehrt sind, ist es hilfreich, sich sehr rechtzeitig um einen freien Platz zu bemühen. Die Lehrkraft im Fach Wirtschaft / Politik steht der Klasse beratend zur Seite, aber Ziel ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler weitestgehend selbstständig um alles kümmern. Die Schülerinnen und Schüler sollen in diesem zweiten schulischen Praktikum einen tieferen Einblick auch hinter die Kulissen eines Betriebes bekommen: Planung, Aufbau, Verwaltung etc.

AKTUELLER TERMIN: 24.04. – 28.04.2017

Die Betreuung des Praktikums erfolgt durch die Lehrkraft im Fach Wirtschaft / Politik. Diese besucht nach Möglichkeit alle Praktikantinnen und Praktikanten in den nahegelegenen Betrieben und ist auch Ansprechpartner bei Problemen. Nach oder auch schon während des Praktikums fertigen die Schülerinnen und Schüler einen Praktikumsbericht an, der bewertet wird und auch anteilig in die Zeugnisnote des Faches Wirtschaft / Politik eingeht.

Die Teilnahme am Wirtschaftspraktikum ist einer der Bausteine des verpflichtenden Unterrichts der Oberstufe (§6 Abs. (4) OAPVO) und somit verbindlich. Falls dieses Praktikum in dem dafür vorgesehenen Zeitraum nicht durchgeführt werden kann, muss es möglichst zeitnah innerhalb der Ferien nachgeholt werden.